Dein schönster Blockflötenklang

Der Ton der Blockflöte ist von Natur aus recht statisch und unflexibel - jede Lautstärkeschwankung geht sofort auf Kosten der Intonation - und trotzdem kann man viel damit machen. Ist dir schon mal aufgefallen, dass man verschiedene Blockflötisten an ihrem individuellen Klang erkennen kann? Mit geht es jedenfalls so, wenn ich im Radio einen Kollegen oder eine Kollegin spielen höre.

Natürlich ist es gut zu wissen, mit welchen technischen Tools du deinen Blockflötenklang gestalten kannst und wie du es in die Praxis umsetzt. Aber dem geht ein wichtiger Schritt voraus. Du solltest dir nämlich erst einmal im Klaren darüber werden und Inspriation dazu auftun, wie eine Blockflöte denn überhaupt klingen kann. Von einigem Grundwissen mal abgesehen, zum Beispiel darüber, wie das barocke Tonideal war, kannst du hier sehr weit kommen, indem du dir Klangvorbilder suchst, auch mal andere (!) Instrumente als Blockflöte zur Inspirationsquelle machst oder die Charaktereigenschaften der Klangfarbe von Blockflöten in der Kammermusik und in Räumen mit unterschiedlicher Akustik erforschst.

So kannst du dir dein eigenes Klang - Ziel schaffen, auf das du beim Üben hinarbeitest. Also eine Art Klangkompass, der dir zeigt, ob dein Blockflötenton beispielsweise gerade, wohlgeformt, rund oder prägnant klingen, ob er heiteren oder empfindsamen Charakter haben soll und so weiter und so weiter... denn nur wenn du dazu eine klare Vorstellung hast, kommst du weg von diesem " es klingt irgendwie nicht so schön, aber ich weiß nicht genau, warum"... hin zu einem richtig schönen - deinem ganz eigenen Blockflötenklang.

In vielen Videos auf meinem YouTube Kanal kommt das Thema Klang zur Sprache, und in diesem erfährst du insbesondere, wie du deinen individuellen Blockflötenklang entwickeln kannst: https://youtu.be/dPMOutU5MNA