LA MERAVIGLIA - Alte Musik mit neuem Schwung


LA MERAVIGLIA (= ital. das Wunder) ist das von mir gegründete Barockmusik Ensemble aus professionellen Musikern, das die sogenannte Alte Musik zu neuem Leben erweckt. Seit 2008 gibt LA MERAVIGLIA Konzerte auf Instrumenten, die nach historischem Vorbild angefertigt wurden, wie Blockflöten/ Barockvioline/ Viola da gamba/ Cembalo/ Laute usw. Je nach Anlass und Programmgestaltung variiert die Besetzung des Ensembles.

Barockmusik ist nicht nur (wissenschaftlich) erwiesenermaßen gut fürs Herz, sondern stammt auch aus einer Zeit (ca. 1600 - 1750), in der es insgesamt noch viel stiller in der Welt war und Musik die Menschen darum womöglich viel direkter in ihrer Seele berühren konnte. LA MERAVIGLIA lädt den Hörer dazu ein, sich auf eine musikalische Zeitreise zu begeben und sich von der großen Freude und inneren Ruhe, die Barockmusik in sich hat, anstecken zu lassen.

Es ist uns bei jedem weiteren Konzert ein Vergnügen, unsere wunderschöne virtuose Musik und unsere Begeisterung dafür mit Dir zu teilen und Dir ihre Stimmung und ihren Zeitgeist auf lebendige Weise näher zu bringen, indem wir Spannendes. Erheiterndes und Informatives über unsere Stücke, die verwendeten Instrumente und das Lebensumfeld der Kompnisten erzählen.

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LA MERAVIGLIA mit seiner flexiblen Besetzung (zu 2 , zu 3, zu 4 oder noch mehr Musikern) gibt auf Anfrage auch exklusive Hauskonzerte in Deinem eigenen Zuhause ! Wir bringen dazu alles Nötige mit, wie etwa unser eigenes Cembalo. Dies hat den Charme einer sehr persönlichen Atmosphäre und direkter Nähe zu uns Musikern und unseren Barockinstrumenten. Bei Interesse nimm gerne Kontakt zu mir auf.

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Weitere Hörbeispiele bitte hier klicken

Programmvorschläge :



VENEZIA 1600+


Das künstlerische Schaffen italienischer Komponisten, Sänger, Instrumentalisten und Kapellmeister in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts überdauerte Pest und 30jährigen Krieg.
Von schmachtender Liebe und strahlender Lebensfreude bis hin zu (Liebes)leid und Trauer umfasst dieses Programm alle musikalischen Affekte.

Mit Werken von Rossi, Marini, Uccellini u.a.



copy & paste


Urheberrecht, Plagiat, Datenklau... London und Amsterdam um 1700: Der Notendruck ist kommerzialisiert, das Verlegen von Kompositionen namhafter Musiker wirft große Gewinne ab. Beliebte Werke , wie etwa die Violinsonaten op. 5 von Arcangelo Corelli werden sogar mehrfach in verschiedenen Bearbeitungen herausgegeben. Raubdrucke sind dabei hier wie in anderen europäischen Musikzentren an der Tagesordnung.

Darüberhinaus werden gedruckte Werke durch die außerordentliche Geschäftstüchtigkeit von Verlegern wie John Walsh und Estienne Roger in ganz Europa verbreitet und dienen Musikern als Inspirationsquelle und Vorlage für Bearbeitungen. Ganze Werke werden auf andere Instrumente übertragen oder einzelne Ideen in neuen Kompositionen wiederverwertet.

In unserem Programm „copy & paste“ erklingen Werke, die bearbeitet wurden, deren Herkunft nicht deutlich geklärt ist oder an deren Entstehung mehrere Verfasser beteiligt waren: A. Corelli/J. Walsh, E.Ph.Chédeville/Vivaldi , J.S. Bach u.a.


Corelli wird gerühmet


„ Es ist vielmehr zu glauben, dass die Kadenzen erst nach der Zeit, da Corelli seine in Kupfer gestochenen 12 Solo vor die Violine herausgegeben hat, in den Brauch gekommen sind.“ (*J.J.Quantz, 1752)

Arcangelo Corellis (1653-1713) Kompositionen mit ihrer melodischen Schönheit und ihrer herausragenden harmonischen Beschaffenheit bedeuten einen Wendepunkt in der Musik um 1700.

Der Violinvirtuose war nicht nur Lehrer namhafter Musiker, sondern vor allem Vorbild großer Meister des 18. Jahrhunderts wie J.S.Bach, G.F.Händel und A.Vivaldi.

Seine Kompositionen wurden bereits zu Lebzeiten europaweit verlegt und fanden in musikalischen Zentren wie London sehr großen Anklang.

Als angesehener Musiker veranstaltete Corelli auch Konzerte im eigenen Haus in Rom, zu denen internationale Gäste geladen wurden, so wie etwa der Komponist Georg Muffat, der von der Klangpracht von Corellis Streicherensemble tief beeindruckt war.

Selbst in Frankreich , wo man der italienischen Musik argwöhnisch gegenüber stand, war Corelli hoch geschätzt. Die erste Veranstaltung der unter königlichem Privileg stattfindenden Concerts spirituels wurde mit einem Corellischen Concerto grosso eröffnet.

In unserem Programm „ Corelli wird gerühmet“ zu hören sind u.a. Violinsonaten aus Corellis opus 5 als Originalfassung und in einer zeitgenössischen Bearbeitung für Blockflöte & B.c.

Außerdem erklingen Werke von Komponisten, die direkt mit Corelli in Berührung kamen oder durch sein Schaffen beeinflusst waren, so wie Georg Muffat und Anne-Danican Philidor.


BACH meets TELEMANN


Noch nicht auf der Höhe ihres Ruhmes lernen sich zwei junge enthusiastische Musiker kennen und schätzen. Beide sind in zwei nahegelegenen thüringischen Fürstentümern tätig: Georg PhilippTelemann als Konzertmeister in Eisenach, Johann Sebastian Bach als Hoforganist in Weimar. Ihre Freundschaft und gegenseitige Wertschätzung verbindet sie ein Leben lang.

Mit Werken von J.S. Bach und G. Ph. Telemann


”Nicht gnug dass nur die Noten klingen…”- Musik von Telemann & Co.


“Und wie wäre es möglich, mich alles dessen zu erinnern, was ich zum Geigen und Blasen erfunden?”* Georg Philipp Telemanns zahlreiche Kompositionen sind wie seine Lebensgeschichte: voller origineller Einfälle und Überraschungen, “nicht dramatisch, nicht heroisch oder gar tragisch, aber sie ist fesselnd.”**

Telemann (1681 – 1767), Musiker und Komponist zunächst gegen den Willen seiner Familie und zeit seines Lebens Autodidakt in Musiktheorie und Instrumentalspiel, gilt als einer der angesehensten Komponisten des 18. Jahrhunderts.

Er war befreundet mit Händel und Bach und Virtuosen wie dem Geiger Pisendel und gilt als massgeblicher Erfinder des “vermischten Geschmackes”, denn er hat es verstanden, scheinbar unvereinbar gegensätzliche Stilelemente der italienischen und französischen Barockmusik, der slavischen Volksmusik und der neu aufkommenden galanten Spielart in individueller Art und Weise zu verschmelzen.

In diesem wunderbar abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programm erfahren die Zuhörer Spannendes und Amüsantes über Telemanns bewegtes Leben und seine musikalische Leistung im Umgang mit den buchstäblich tonangebenden Nationen Italien und Frankreich. Vor allem aber lässt La Meraviglia eine Vielfalt an zauberhafter Barockmusik erklingen von Telemann und seinen europäischen Zeitgenossen, gespielt auf Blockflöten, Violine, Viola da gamba und Cembalo.


TAUSEND GÜLDEN - Venezianische Barockmusik am Habsburger Hof


Wien 1619 bis 1740: Italien, insbesondere Venedig, ist der musikalische Orientierungspunkt unter den habsburgischen Kaisern, von Ferdinand II. bis Karl VI.

Italienische Komponisten wie Giovanni Valentini und Antonio Bertali werden als Hofkapellmeister nach Wien berufen, die Ausbildung namhafter Musiker erfolgt auf kaiserliche Weisung in Italien.

Einheimische Komponisten und Hofmusiker wie Johann Joseph Fux und Johann Heinrich Schmelzer prägen aus der tonangebenden italienischen Tradition heraus den charakteristischen Stil österreichischer Barockmusik.

Mit Werken von A. Bertali, J.J. Fux, J.H. Schmelzer u.a.


LES FETES DE LA COUR – Höfische Musik aus der Zeit Ludwig XIV.


„ La musique c´est moi“ könnte ein Zitat des Sonnenkönigs gewesen sein, der an seinem Hofe den in Europa einzigartigen französischen Musikstil bis zur Perfektion kultivierte.

Ein Programm mit kunstvoll verzierter und stilistisch verfeinerter Barockmusik,

mit Werken von Couperin, Philidor, Hotteterre u.a.